Leistungsbewertung Stufe I

Am 24. Juni 2004 traten 28 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Esperstoft vor ihrem Gerätehaus an, um unter den Augen der Prüfungskommission die erste Stufe zur Leistungsbewertung „Roter Hahn“ abzulegen.

Nach der Meldung vom Wehrführer an den Leiter der Kommission, Hauptbrandmeister Helmut Nissen, wurde die Einsatzkleidung, das TSF und das Gerätehaus von der Kommission begutachtet. Es wurden Lehrgangsnachweise der Führungskräfte und die Vollständigkeit des Inventars anhand einer Inventarliste überprüft.

Als Brandobjekt wurde von der Kommission das ehemalige Backhaus auf dem Hof von Peter Jensen ausgesucht. Die Wehr musste dort einen Löschangriff nach der Feuerwehrdienstvorschrift 4 zeigen: „Die Gruppe im Löscheinsatz“.

Alle gestellten Aufgaben wurden zur vollsten Zufriedenheit der Kommission gelöst.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde durch den Kommissionsleiter bekannt gegeben, dass die

Freiwillige Feuerwehr Esperstoft
mit 173 Punkten

das „Soll“ weit übertroffen hat,
somit wurde die erste Stufe des Roten Hahns bestanden.


Leistungsbewertung Stufe II

Am 29. September 2005 traten 24 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Esperstoft vor dem Gerätehaus an, um unter den Augen der Prüfungskommission die zweite Stufe zur Leistungsbewertung „Roter Hahn“ abzulegen.

Auch die Ehrenmitglieder waren fast vollzählig erschienen.

Nach der Meldung vom Wehrführer an den Leiter der Kommission, Hauptbrandmeister Christoph Kabon, wurde das Erscheinungsbild der Wehr in Ausgehuniform begutachtet.

Danach mussten fünf Kameraden jeweils 3 Stiche und Knoten zeigen.Der Kamerad Jens Kühl erklärte dabei die Anwendung der Knoten.

Gefordert waren:
der Mastwurf,
der Kreuzknoten,
der Zimmermannsstich.

Anschließend hielt der Kamerad Dirk Fey als Sicherheitsbeauftragter einen Vortrag über seine Aufgaben und seine Stellung in der Wehr. Dazu erklärte er am Beispiel eines ausgerüsteten Kameraden die vorschriftsmäßige Einsatzschutzkleidung der Wehr.
Dieser Vortrag fand große Anerkennung bei der Kommission und wurde mit Beifall bedacht.

Im Anschluss wurden das TSF und das Gerätehaus auf Sauberkeit und Pflege überprüft. Es wurden Lehrgangsnachweise der Führungskräfte und die Vollständigkeit des Inventars anhand einer Inventarliste kontrolliert. Bevor zum Übungsobjekt ausgerückt wurde, mussten sie noch einmal zur Begutachtung der Einsatzschutzkleidung antreten.

Als Brandobjekt wurde von der Kommission aus drei Objekten der Partyschuppen von Peter Horn in der Dorfstrasse ausgesucht.

Die Wehr musste dort einen Löschangriff nach der Feuerwehrdienstvorschrift 4 zeigen:

„Die Gruppe im Löscheinsatz“.

Es musste dort unter Atemschutz  ein Entstehungsbrand gelöscht, eine vermisste Person gerettet und eine Gasflasche geborgen und gekühlt werden. Weiterhin wurde ein Nebengebäude geschützt und ein Sicherungs- und Absperrdienst durchgeführt.

Alle gestellten Aufgaben wurden zur Zufriedenheit der Kommission gelöst.

Die Freiwillige Feuerwehr Esperstoft
hat 296 Punkte

Dieses sei eine sehr gute Leistung.


Leistungsbewertung Stufe III

Am 25.09.2008 traten 23 Kameraden vor dem Gerätehaus zur Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe III an. Mit angetreten waren 9 Ehrenmitglieder.

Nach der Meldung des stellv. Wehrführers Jens Kühl an den Wehrführer Helmut Diederichsen erfolgte die Meldung an den Leiter der Prüfungskommission, den stellv. Kreisbrandmeister und Amtswehrführer des Amtes Süderbrarup Rainer Erichsen.

Nach der Begrüßung und Vorstellung der Berwertungskommission wurde der geforderte Ordnungsdienst gezeigt. Um das theoretische Wissen der Wehr ging es im Anschluss, es galt Fragen aus einem Fragenkatalog zu beantworten. Während die Kameraden von der Uniform in die Einsatzkleidung wechselten, nahmen die Bewerter das Gerätehaus, das TSF und die Unterlagen der Wehr genau unter die Lupe.

Danach trat die Wehr wieder in Einsatzschutzkleidung an und der Sicherheitsbeauftrage Dirk Fey hielt einen selbstgewählten Vortrag über die persönliche Schutzausrüstung nach UVV.

Anschließend zeigten die Kameraden, dass sie auch die Stiche und Knoten sicher beherrschen. Diese wurden von Jens Kühl an praktischen Beispielen erklärt.

Bei den geforderten Einsatzübungen wurde zuerst eine „Technische Hilfe“ gezeigt. Es wurde demonstriert, wie „Erste Hilfe“ bei einem Verkehrsunfall geleistet wird. Die Unfallstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert, das Unfallfahrzeug stabilisiert, die eingeklemmte Person betreut und der zweifache Brandschutz sichergestellt.

Als Abschluss wurde ein Brandeinsatz auf einem Resthof gezeigt. Dort wurde unter Einsatz von Atemschutz eine vermisste Person gesucht und gerettet, die Nebengebäude geschützt und der in unmittelbarer Nähe stehende Gastank gekühlt.

In der Manöverkritik im Schützenheim hob der Kommissionsleiter besonders den tollen Vortrag vom Sicherheitsbeauftragten Dirk Fey und den Gerätewart Lothar Skorsetz für die tadellose Pflege des Fahrzeugs hervor. Ansonsten merkte er nur Kleinigkeiten an, die man besser oder anders machen könnte. Insgesamt hinterließ die Wehr einen hervorragenden Eindruck und die Kommission vergab 396 Punkte, gefordert waren 300 Punkte.